Recruiting-Video • Kosten • Employer Branding • B2B-Marketing

Was kostet ein Recruiting-Video? Preise und Faktoren im Überblick

Ab 5.000 €: Welche Faktoren den Preis eines Recruiting-Videos bestimmen und warum echte Mitarbeitende dein wichtigster Hebel sind...
Veröffentlicht: 05.11.2026
Studio-Dreh: Kameramann filmt mit Kamera am Kran einen Mann, der an einem Leuchttisch zeichnet

Was kostet ein Recruiting-Video?

Die kurze Antwort: Ein professionelles Recruiting-Video kostet in Deutschland meist zwischen 5.000 und 25.000 €, bei uns ab etwa 5.000 € netto. Wo dein Projekt liegt, hängt davon ab, wen du erreichen willst und wie viele Filme du brauchst. Ein einzelnes Testimonial ist ein anderes Projekt als eine Serie mit fünf Berufsbildern an mehreren Standorten. Hier siehst du, was den Preis bestimmt, wo du sparen kannst und wo Sparen teuer wird.

Warum gibt es keinen Festpreis?

Ein Azubi-Testimonial, ein Employer-Branding-Film und eine Social-Media-Serie haben dasselbe Ziel. Die Produktion ist trotzdem jedes Mal eine andere. Du bezahlst nicht die Länge des fertigen Videos, sondern den Aufwand: Konzept, Drehtage, Team, Technik und Postproduktion. Deshalb beginnt ein seriöses Angebot mit Fragen und nicht mit einer Preisliste.

Ein Recruiting-Video konkurriert nicht mit anderen Videos, sondern mit jeder Stelle, die unbesetzt bleibt.

Welche Faktoren bestimmen den Preis?

1. Konzept und Format

Am Anfang steht die Frage, wen du gewinnen willst: Azubis, Fachkräfte oder Führungskräfte. Daraus folgt das Format. Ein ehrliches Testimonial wirkt auf Berufseinsteiger anders als ein Markenfilm auf erfahrene Ingenieure. Das Konzept ist der kleinste Posten im Budget. Es entscheidet aber, ob der Rest wirkt.

2. Drehtage und Standorte

Der Drehtag ist der größte Kostenblock, denn Team, Kamera, Licht und Ton werden pro Tag gerechnet. Für ein Testimonial an einem Standort reicht oft ein Drehtag. Mehrere Abteilungen, Schichtbetrieb oder verschiedene Werke brauchen mehr Drehzeit und mehr Planung. Ein Vorteil beim Recruiting: Der beste Drehort ist fast immer dein eigener Betrieb. Eine aufwendige Drehort-Suche fällt meist weg.

3. Echte Mitarbeitende vor der Kamera

Das Wichtigste an einem Recruiting-Video kostet nichts extra: deine Leute. Echte Mitarbeitende sind glaubwürdiger als Schauspieler, und Bewerber merken den Unterschied sofort. Einplanen solltest du dafür interne Zeit. Wer vor die Kamera geht, braucht eine kurze Vorbereitung und ein Team, das Menschen ohne Kameraerfahrung sicher durch den Dreh führt.

Für Bayer haben wir in der Reihe „Inspired by You“ Mitarbeitende und ihre Haltung porträtiert. Gedreht wurde an echten Orten und ohne Skript.

Bayer-Mitarbeiterin in gelbem Blazer vor einer grünen Pflanzenwand, Szene aus dem Recruitingfilm „Inspired by You“
„Inspired by You“ für Bayer: Mitarbeitende erzählen ohne Skript, was sie antreibt.

4. Team und Technik

Für die meisten Recruiting-Videos reicht ein kleines Team aus Regie, Kamera und Ton, das im Betrieb kaum auffällt. Kinolook, Drohne oder aufwendiges Licht heben die Qualität sichtbar, erhöhen aber den Tagessatz. Technik lohnt sich dort, wo die Zielgruppe sie sieht.

Kameramann mit ARRI Alexa Mini filmt bei Klöckner, der Monitor zeigt einen Mitarbeiter mit Schutzhelm in der Produktionshalle
Dreh für Klöckner im laufenden Betrieb: kleine Crew, ein Drehtag pro Film.

5. Postproduktion und Social-Media-Fassungen

Schnitt, Farbkorrektur, Sounddesign und Untertitel machen aus Drehmaterial einen Film. Hier liegt auch der größte Hebel für deine Reichweite: Aus einem Drehtag entstehen neben dem Hauptfilm mehrere Kurzfassungen für LinkedIn, Instagram, TikTok und die Karriereseite. Plane diese Fassungen von Anfang an ein. Nachträglich kosten sie mehr.

Welche Preisspannen sind realistisch?

Als Orientierung aus unseren Projekten, immer abhängig von Umfang und Anspruch:

  • Einstieg ab 5.000 €: ein Drehtag, ein Standort, ein bis zwei Protagonisten, ein fertiger Film und ein Social-Schnitt. Passt für ein einzelnes Testimonial oder ein Berufsbild.
  • Mitte von 8.000 bis 15.000 €: mehrere Drehtage oder Protagonisten, ein hochwertigerer Look und Fassungen für mehrere Kanäle. Das ist der Standard für Mittelständler, die ernsthaft um Fachkräfte werben.
  • Serie oder Kampagne ab 15.000 €: mehrere Filme für verschiedene Berufsbilder oder Standorte, eine einheitliche Bildsprache und Material für Karriereseite und Social Media. Pro Film ist das oft die günstigste Variante, weil Konzept und Planung nur einmal anfallen.

Für Klöckner haben wir Mitarbeitende durch ihren Arbeitstag begleitet, mit kleiner Crew und je einem Drehtag pro Film. Für Givaudan entstand eine Reihe mit fünf Mitarbeitenden aus dem Arbeitsalltag. In beiden Projekten haben wir die Schnitte für Social Media gleich mitgeliefert.

Givaudan-Mitarbeiterin Pauline in ihrem Arbeitsalltag, Szene aus der Recruiting-Reihe für Givaudan
Givaudan: Pauline ist eine von fünf Mitarbeitenden, die wir durch ihren Arbeitsalltag begleitet haben.

Beispiel: 71 Videos für die Friedhofsgärtner

Wie weit eine Serie gehen kann, zeigt die Kampagne „Das ist Friedhof“ für den Bund deutscher Friedhofsgärtner. Ziel war Recruiting für den Beruf und mehr Sichtbarkeit für die Arbeit auf dem Friedhof. Entstanden sind 71 Social-Media-Videos und 3 Trailer, gedreht an knapp 30 Tagen auf Friedhöfen in ganz NRW, über drei Jahreszeiten.

In den Interviews sprechen echte Friedhofsgärtnerinnen und Friedhofsgärtner über ihren Beruf, in den Drehbuch-Szenen spielen Schauspieler. Die Ausschnitte für 9:16 und 4:5 haben wir schon beim Dreh festgelegt. Meist war unsere Stammcrew aus vier Leuten dabei. Weil Motive und Wege vorab geplant waren, entstanden an einem Drehtag mehrere Videos.

Ausschnitte aus der Social-Media-Kampagne „Das ist Friedhof“: Interviews mit Friedhofsgärtnern im Hochformat
Sechs von 71 Videos: Jedes Video ist ein eigener Anlass für einen Post.

Wie holst du das Meiste aus deinem Budget?

Drei Hebel wirken bei fast jedem Projekt:

  • Bündeln: Ist das Team einmal bei dir, kostet ein zweites Testimonial am selben Tag nur einen Bruchteil eines eigenen Projekts.
  • Formate mitdenken: Hochformat-Schnitte für Social Media sind am Drehtag fast kostenlos. Später sind sie ein eigenes Projekt.
  • Intern vorbereiten: Je klarer feststeht, wer wann vor die Kamera kann, desto weniger Drehzeit geht durch Warten verloren.

Selten lohnt es sich, am Ton oder an der Vorbereitung der Protagonisten zu sparen. Ein Video, das unecht wirkt, schreckt Bewerber ab. Warum echte Stimmen so viel bewirken, zeigt auch unser Artikel über den Kundenfilm.

Wie läuft die Kalkulation bei CHEESE ab?

Bevor wir dein Projekt kennen, nennen wir keinen Preis. Zuerst klären wir die entscheidenden Fragen: Was soll das Video erreichen? Wo wird gedreht? Wann soll es fertig sein? Wer aus deinem Team ist dabei? Daraus entsteht ein Angebot, auf das du dich verlassen kannst. Darin steht auch, wie viele Korrekturschleifen enthalten sind. Von der ersten Idee bis zum fertigen Film vergehen bei einem Recruiting-Video meist vier bis acht Wochen.

Fazit: Was darf ein Recruiting-Video kosten?

Ein professionelles Recruiting-Video kostet bei uns ab etwa 5.000 € netto. Es arbeitet über Jahre auf deiner Karriereseite, in Stellenanzeigen und auf Social Media. Jeder Monat, in dem eine Stelle offen bleibt, kostet dagegen Produktivität. Seit 2017 produzieren wir Recruitingfilme für Unternehmen in ganz Deutschland, vom Mittelständler bis zu Konzernen wie Bayer, Klöckner und Givaudan.

Mehr zu Formaten und Beispielen findest du auf unserer Seite zum Recruitingfilm und unter Marke stärken mit Video. Für eine konkrete Kalkulation schreib uns. Die Beratung ist kostenlos.

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